Drei Dimensionen in der zweiten?
Was ist jetzt kaputt? Ein japanischer Hersteller von Videospielen stellt eine Minikonsole her, die Dinge tut, die eigentlich gar nicht möglich sein dürften.
Wer in den Achtzigern kann sich noch gut an diese seltsamen Papierbrillen mit einer roten und einer grünen Folie anstelle von Gläsern erinnern. Irgendwann bekam man dann auch heraus, wofür diese Spezialbrillen gut sein sollten: zum Genuss von 3D-Übertragungen im TV. Nur gab es ja niemals welche. Oder zumindest so gut wie nie. Dann gab es noch auf effektheischende Filme mit dreidimensionaler Optik (bei entsprechender Brille jedenfalls; ohne diese sah man eher doppelt. Und das mitten am Nachmittag…) in Freizeitparks und anderen Volks-Unterhaltungs-Etablissements. Da konnte man dann eine fabelhafte Unterwasserwelt erleben oder aber auch von einer Schlange angefallen werden. Aber die Filme sahen auch irgendwie als aus, trotz des modernen Anstrichs. Auch wenn es seit 1947 3D-Filme gibt, konnten sich diese nie so recht durchsetzen … Mittlerweile ändert sich das womöglich, das wird die Zeit zeigen
3D – einfach so
Es hat lange keine spürbaren Neuerungen auf dem 3D-Sektor gegeben, aber jetzt scheint sich etwas zu tun, denn bei E3 gab’s jetzt 3D für die Hosentasche. Wie bitte? In Ordnung, noch einmal ausgeschrieben: Bei der Electronic Entertainment Expo im kalifornischen Los Angeles hatte Nintendo eine neuartige Gameboygeneration dabei, die der ohnehin irgendwie im Zeichen der Darstellung von Dreidimensionalem stehenden Unterhaltungsmesse einen überraschenden Höhepunkt bescherte. Denn der Nintendo Game Boy 3DS ist nicht nur in der Lage, dem Betrachter dreidimensionale Bilder zu bescheren, nein, man braucht erstmals (abgesehen von der nicht-virtuellen Welt) keine Brille in unterschiedlichen Farben mehr – auf wundersame Weise schafft es das Gerät trotzdem, ohne weitere Hilfsmittel.