Werde Sebastian Vettels Nachfolger – Das Racing Wheel
Sebastian Vettel ist der Name, den es derzeit zu schlagen gilt, zumindest wenn man den Titel als schnellster Rennfahrer der Welt an sich reißen will. Bei aller Euphorie steht allerdings zu vermuten, dass dies nicht gelingen wird – zumindest nicht in der Realität. Ein Glück, dass die Auswahl an realistischen Rennspielen größer ist denn je, und es neben der richtigen Konsole nur noch eines professionellen Lenkrads bedarf, um zur Jagd auf den Champion zu blasen.

Wer Racing Wheel sagt, muss auch Gaspedal sagen
Obwohl allgemein meistens nur vom Lenkrad selbst die Rede ist, um richtig in Rennspiele eintauchen zu können, versteht es sich für passionierte Rennspielfreaks von selbst, dass auch Pedale mit von der Partie sind. Schließlich ist es beinahe inkonsequent, alle Vorbereitungen für das perfekte Rennen zu treffen, um das Gasgeben dann ebenfalls den Händen zu überlassen. Natürlich ist dies auch eine Frage der Effizienz, da viele erwachsene Konsolen-Rennfahrer auch den realen Führerschein besitzen und somit deutlich mehr Gasgefühl im Fuß haben als in den Händen.
Ist also die Entscheidung für das volle Paket getroffen worden, stellen sich besondere Anforderungen an die Sitzposition. Denn die üblichen Sitzplätze für das Konsolenspiel, auf der Couch oder im Bett, eignen sich eher weniger für die Installation von Lenkrad und Pedalen. Neben der Sitzposition muss nämlich bedacht werden, dass beide Teile befestigt werden müssen, da sie sonst weder bei harten Bremsvorgängen, noch bei starken Lenkbewegungen an Ort und Stelle verweilen würden. Die optimale Position für das Racing Wheel ist damit am Schreibtisch, alternativ aber auch am Küchentisch oder am entsprechend hohen Wohnzimmertisch, wobei das Augenmerk immer darauf liegen sollte, dass der Rücken während der Fahrt nicht gekrümmt werden muss. Das wäre nämlich das sichere Gegenmittel zu dauerhaftem Racing-Spaß.
Dem Widerstand anschließen: Armarbeit gefragt
Eine reale Autofahrt lebt von den Kräften, die auf den Insassen wirken. Diese sind natürlich nur schwer – wenn nicht unmöglich – über ein Computerspiel zu vermitteln. Zumindest einen Schritt in diese Richtung machen allerdings Konsolen-Lenkräder mit Widerstand. Ausgestattet mit einem kleinen Motor bringen sie die äußeren Einwirkungen von Kollisionen, Brems- und Überholmanöver direkt in die Wohnung, was nicht nur den Schwierigkeitsgrad erhöht, sondern auch den gefühlten Realismus. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hilft das ruckelnde, brummende und vibrierende Lenkrad außerdem, das Fahrgefühl zu verbessern und Situationen rein instinktiv besser einschätzen zu können; also genau so, wie es im Prinzip auch Fahrer vom Schlage eines Sebastian Vettel jedes Wochenende erleben.