Nintendo DS i

Noch mehr Spaß geht nicht – Das Nintendo DS i

Der April 2009 steht für die Wiedergeburt des beliebten Nintendo DS. Neu aufgelegt als DS i, finden sich die Neuerungen gegenüber dem klassischen Mobilgerät in, um und auf der tragbaren Konsole. Was geblieben ist, sind alleine die Spiele, die auf dem Nintendo DS i allerdings ein gutes Stück flüssiger laufen, der Taktverdopplung sei Dank. Welche Gründe außerdem für den DS i sprechen, zeigt sich alleine durch die Auflistung seiner Features.

Bitte lächeln: Kameras jetzt mit an Bord

Der augenscheinlichste Zusatz ist direkt auf der Hülle des DS i zu finden. Dort sind nämlich zwei Kameras integriert, jeweils mit einer maximalen Auflösung von 0,3 Megapixeln. Dass dies kein Versuch ist, echten Digitalkameras Konkurrenz zu machen, liegt auf der Hand, betont aber umso mehr den spontanen, spaßigen Charakter des DS i. Generell sind beide Kameras ohnehin weniger zur Verwendung in Spielen angedacht, sondern sollen die Position des DS i als Plattform für das soziale Miteinander weiter stärken. So ist es möglich, mit dem DS i geschossene Bilder in Netzwerke wie Facebook hochzuladen, womit der DS i neben seiner Funktion als Spielekonsole auch der Rolle als kleiner, internetfähiger Ersatzcomputer immer näher kommt. In diesen Wesenszug passt auch der installierte Browser auf Opera-Basis nur allzu gut, mit dem zwar keine Downloads möglich sind, der aber immerhin das Surfen durchs Netz ermöglicht. Da selbst gemachte Fotos auch zu einer raschen Füllung des Speichers führen, verfügt der Nintendo DS i außerdem über einen SD-Slot, der größere Kapazitäten zum kleinen Preis in greifbare Nähe rücken lässt.

Größe ist nicht alles – aber manchmal schon

Da maximale Mobilität für viele Spieler nicht mit Minimalismus beim Gehäusedesign einhergehen muss, folgte dem DS i nur wenige Monate nach seiner Markteinführung der Nintendo DS i XL, dessen Suffix XL eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf. Sowohl in der Größe als auch im Gewicht legt die XL-Variante um mehr als 20 Prozent zu, natürlich dem vorderrangigen Ziel geschuldet, ein größeres Display zu besitzen. Dass dies nicht unbedingt von Vorteil sein muss, ist angesichts der Tatsache, dass die technischen Spezifikationen exakt die gleichen sind, eigentlich nur logisch, denn durch die Verwendung derselben Bildauflösung wie beim DS i sorgt das größere Display auch für größere Pixelabstände. Das Bild wirkt auf der XL-Ausführung somit unschärfer als auf dem Bildschirm des kleineren Modells. Letzten Endes bleibt es allerdings Geschmackssache, ob das vergrößerte Display den leichten Schärfeverlust aufwiegen kann. Zumindest eines ist damit gewiss, nämlich dass niemand behaupten kann, Nintendo hätte der Spielerschaft nicht beide Möglichkeiten angeboten.