Nintendo DS

Klein, fein und immer mit dabei. Dein Nintendo DS

Geboren als direkter Nachfahre der Gameboy-Familie, war die Marschroute des Nintendo DS von Beginn an klar definiert: Erfolg in allen Teilen der Welt. Dass dieses Ziel tatsächlich erreicht wurde – mehr als 150 Millionen verkaufte Exemplare sprechen für sich – liegt zum Einen an der generellen Beliebtheit des Handheld-Konzepts, zum Anderen aber auch an der mehr als deutlichen Zielgruppenorientierung Nintendos. Die Tatsache, dass der DS offiziell nicht als Nachfolgemodell des Gameboys, sondern als Erstling einer neuen Produktreihe gilt, geht dabei meistens im Hintergrund unter – und das zurecht.

Nur Action war gestern: Spiele mit Hirn und Herz

Das Nintendo DS ist ein idealer Begleiter auf Reisen, aber natürlich auch für zu Hause auf dem Sofa geeignetBezüglich seiner Spieleauswahl beschreitet der Nintendo DS ganz eigene Wege. Zum einen fällt die doch eindeutige Orientierung in Richtung jüngerer Bevölkerungsgruppen auf, und zwar durch Spiele, die nicht unbedingt zu den rasantesten zählen, dafür aber umso mehr durch ihren Inhalt überzeugen. So hat die Heimtier-Simulation Nintendogs keinesfalls den Anspruch, hartgesottene Shooter-Fans anzulocken, sondern zielt ganz klar auf die Gefühle von Hundeliebhabern ab, die in Nintendogs gewissermaßen eine hochmoderne Neuauflage der ehemaligen Tamagotchis erleben. Nicht zuletzt die durchweg herausragenden Kritiken beweisen also, dass die Technik der Neuzeit nicht nur in Sachen Grafik und Beschleunigung ermöglicht, sondern auch besondere Spieltiefe zulässt. Ein weiteres bekanntes Beispiel dieser Sparte ist Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging, ein Denk-, Wissens- und Logikspiel, das Interessenten aller Altersgruppen anspricht und es wegen seiner hohen Alltagstauglichkeit sogar zum vorherrschenden Medium in der Londoner U-Bahn gebracht hat – ein weiteres Stück Pioniergeist also, dass der DS sich auf die Flagge schreiben darf.

Gameboy reloaded: altbekannte Bedienung – plus Extras

Die optische Besonderheit des DS liegt vor allem darin, dass der Handheld über zwei Displays verfügt. Während der obere der beiden Bildschirme zur üblichen Darstellung der Spielinhalte genutzt wird, fungiert das untere Display als Touchpad; eine Neuerung, die dem DS als Alleinstellungsmerkmal angeheftet werden kann. Mehr noch als das, setzt der DS mit der Möglichkeit, Spielinhalte per Bildschirmberührung zu steuern, geradezu einen Meilenstein in der Geschichte der mobilen Konsolen.
Daneben verfügt das Gerät natürlich auch ganz klassisch über Knöpfe, Schulterbuttons und Steuerkreuz, die in all ihrer Schlichtheit stark an den Gameboy erinnern. Die Wahl der Steuerung wird dabei meistens vom eingelegten Spiel abgenommen, da die optimale Spielkontrolle je nach Genre natürlich sehr unterschiedlich sein kann. Es bleibt also dabei: Der DS ist in all seinen Versionen, von DS Lite über Dsi bis hin zu Dsi Xl ein handlicher, angenehmer Begleiter, der sich auch für kurzes Spielen nebenbei vorzüglich eignet.