Maximaler Spielspaß zum in die Tasche stecken – die PSP
Mobilität ist nicht bloß bei Handys und Computern sehr gefragt. Der Weg, den Nintendos Game Boy im Jahr 1989 beschritt, führte über die Jahrzehnte natürlich zu entsprechenden Evolutionsstufen, an deren Spitze die PSP steht. Als gängiges Kürzel für PlayStation Portable hat sich Sonys Handheld seit seiner Veröffentlichung 2004 auf der ganzen Welt verbreitet, ganz so, als wollte er seinem großen, stationären Bruder, der PlayStation, nacheifern – bloß mit noch höheren Verkaufszahlen.
Der erste Eindruck zählt: Schwarz gewinnt
Den ersten Teilsieg im Kampf um die Käuferschaft fährt die Taschen-Playstation alleine schon mit ihrem Aussehen ein. Es kann kein Zufall sein, dass die vordergründigen Attribute, nämlich schwarz, flach und glänzend, ebenso gut zur Beschreibung eines Sportwagens dienen können. Doch auch die inneren Werte der PlayStation Portable überzeugen auf ganzer Linie: Eine 32-Bit-dual-CPU sowie 34 MB Arbeitsspeicher sorgen für genügend Beschleunigung, um die Bilder, die vom 166-Mhz-Grafikprozessor erzeugt werden, in schneller Abfolge über das 10,8-Zentimeter-Display laufen zu lassen.
Die Kontrolle über das Spielgeschehen erfolgt dabei recht intuitiv, vor allem für Spieler, die den Controller der großen PlayStation bereits gewohnt sind. Der Grund dafür ist eine recht ähnliche Anordnung der Bedienelemente, die sich rechts und links vom Bildschirm befinden.
Raus aus den Beschreibungen, rein ins Spiel
Die Voraussetzungen für ein arcadelastiges Spielevergnügen sind also gegeben. Ein Blick auf die lange Liste der PSP-Spiele bestätigt diesen Eindruck. Zwar handelt es sich bei einem Großteil der Spiele um Adaptionen bekannter Serien, was dem Erlebnis jedoch keinen Abbruch tut. Zu den absoluten Hits zählen nach wie vor die Ableger der FIFA-Reihe, genau wie die vielen Teile von Grand Theft Auto, deren Dynamik dank des kleinen, wieselflinken Bildschirms umso mehr zur Geltung kommt. Ergänzt wird die Palette um Trendspiele aus Fernost, deren Protagonisten auch aus dem deutschen Nachmittagsfernsehen bekannt sind – Stichwort: Naruto.
Kleiner geht immer: Modell N-1000
Da auch Bewährtes hin und wieder einer Modellpflege unterzogen werden muss, sind mit der Zeit weitere Editionen der PSP hinzugekommen, wie zum Beispiel die gewichtsreduzierte Edition Slim & Lite. Ein Modell sticht aus dieser Reihe allerdings hinaus, nämlich die PSP Go, Codename N-1000. Äußerlich stark abgespeckt steht N-1000 praktisch für eine Mikro-PSP, deren Gewicht von 159 Gramm kaum unterboten werden kann. Auch das UMD-Laufwerk fiel der Abspeckungskur zum Opfer, sodass Spiele nur noch online gekauft und installiert werden können, was dank der W-LAN-Fähigkeit der kleinsten aller PSPs allerdings kaum ein Problem darstellt.