Werde zum King of Pop – Michael Jackson The Experience
Die Geister scheiden sich daran, ob Michael Jacksons Stärke eher im Tanz oder im Gesang lag. Denn Fakt ist, dass er in beiden Bereichen ein echtes Genie war. Millionen Fans und Nachahmer bekommen nun die Möglichkeit, es ihrem Idol mithilfe der eigenen Spielkonsole gleich zu tun.
Eine einmalige Erfahrung: Moonwalk hausgemacht
Michael Jackson The Experience besteht aus insgesamt drei Modi. Der Classic-Mode beschränkt sich aufs Wesentliche, da dort dem leibhaftigen Großmeister einfach nachgetanzt werden darf. Dieses Prinzip klingt zwar simpel strukturiert, erweist sich aber in der Umsetzung als gar nicht so leicht. Wer den King of Pop bereits in Action gesehen hat, wird die Gründe dafür verstehen.
Der zweite Modus nennt sich Duo-Mode, dessen Fokus auf Jackson-Duetten aller Art liegt. An dieser Stelle beginnt logischerweise auch der Multiplayer-Aspekt des Spiels. Die Rollen sind dabei frei wählbar. Ein Spieler schlüpft in die Rolle Michael Jacksons, der andere fungiert als Sidekick. Eine Erweiterung der Duo-Thematik ist der Crew-Modus, in dem Michael Jackson gleich zwei Tänzer zur Seite gestellt werden. Auch hier ist freie Platzwahl vorgesehen, auch wenn der Wunsch der meisten Spieler wohl nicht schwer zu erraten ist. Für ein schnelles Voranschreiten in allen Spielmodi sorgt die integrierte Tanzschule, in der auch die schwierigeren Bewegungen des Ausnahmekünstlers erlernt werden können.
Viele Plattformen mit großen Unterschieden
Ursprünglich für die xBox 360 entwickelt, ist die Michael Jackson-Erfahrung auch für Wii, Nintendo DS und PlayStation 3 erhältlich. Die Unterschiede in Aufmachung, Darstellung und Grafik sind bei den Versionen für die stationären Geräte recht gering, dafür aber im wichtigsten Punkt: dem Mehrspieler-Modus. Dieser findet nämlich auf der xBox 360 nur teilweise statt, da er auf maximal einen Spieler zur gleichen Zeit begrenzt ist. Auf den PlayStation- und Wii-Versionen dagegen liegt die Grenze erst bei vier Spielern. Der Grund dafür liegt wohl in der Eingabetechnik, da sich die Software bei den Aufnahmen der xBox-Kinect schwer damit tut, die Bewegung mehrerer Spieler simultan zu erfassen. Mit den handgeführten Sensorcontrollern von Sony und Nintendo dagegen ist der synchrone Michael Jackson-Tanz kein Problem, auch wenn die entsprechende Zahl an Controllern dafür benötigt wird. Der Mehrspieler-Modus auf der xBox beschränkt sich damit auf rundenweises Vortanzen der bis zu vier Spieler. Dabei offenbart Microsofts Kinect-System im Gegenzug einen spaßigen Zusatz, nämlich die Möglichkeit, mitzusingen. Die Liste der im Spiel enthaltenen Songs birgt keine Überraschungen, darf sie doch ohne Weiteres als umfangreiches Best of des King of Pop tituliert werden.