Red Dead Redemption PS3

Red Dead Redemption PS 3

Manchmal genügt schon ein Blick auf den Hersteller, um ein erstes Urteil über ein Spiel fällen zu können. Bei Red Dead Redemption handelt es sich um Rockstar Games, einen mehr als angesehenen Namen, der bereits den Welterfolg Grand Theft Auto zu verantworten hatte. Die Vorzeichen stehen also gut für Red Dead Redemption und ein genauerer Blick zeigt, dass Rockstar Games seinen eigenen Ansprüchen wieder einmal gerecht wird.

Wilder Westen trifft auf PlayStation 3: Spieler überzeugt

Cowboys, Saloons, staubige Straßen und Duelle an High Noon faszinieren die Menschheit schon seit langer Zeit. Eingebettet in den Rahmen der technischen Möglichkeiten einer PS3 ergibt sich daraus ein Szenario, dessen Beschreibung nicht nur Western-Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
Die Anleihen von GTA sind dennoch nicht zu übersehen, es scheint sogar, als hätten die Entwickler auch gar nicht versucht, die Verwandtschaft zwischen den Spielen zu vertuschen. Und das zurecht: Red Dead Redemption funktioniert einfach, und zwar ziemlich gut. Das Open World-Konzept, das es dem Protagonisten John Marston erlaubt, sich frei durch die Spielwelt zu bewegen, gibt dem Spieler das Gefühl, tatsächlich in der Haut eines Outlaws umherzustreifen. Die Hauptmissionen dienen dabei als Kompass und bringen die Geschichte voran. Positiv stimmt die Detailverliebtheit, mit der die Umgebung ausgearbeitet wurde. So ist es möglich, abseits der Dörfer verschiedene wilde Tiere zu erlegen, um diese dann zu verarbeiten und beim Händler zu verkaufen.
Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf dem Kampf. In Schusswechseln und rasanten Verfolgungsjagden steht Mr. Marston das gesamte Spektrum von Messern bis zu Gatling-Gewehren helfend zur Seite. Dazu kommt das spezielle Feature „Dead Eye“, das von der Umsetzung ein wenig an die Bullet Time des alten Max Payne erinnert, nämlich eine Verlangsamung der Zeit, während der die Gegner in Red Dead Redemption als Ziele markiert werden können. Sind die Zielpunkte gesetzt, geht es zurück in den normalen Modus, wo die markierten Ziele nun automatisch beschossen werden und folglich schnell das Zeitliche segnen.

Noch mehr Beschäftigung durch DLCs

Das Ende des Spiels bedeutet noch lange nicht das Ende von Red Dead Redemption. Sogenannte DLSc, Downloadable Contents, stehen online bereit um Red Dead Redemption erneut zum Leben zu erwecken. Für verschärfte Duelle zwischen den Spielern existiert außerdem ein Multiplayer-Modus, in dem sich bis zu 16 Spieler beharken können, und zwar in verschiedenen Disziplinen wie Capture the Flag oder Deathmatch.