Bei Gears of War für die xBox 360 ist es definitiv vorbei mit lustig
Third Person Shooter befinden sich mittlerweile klar in der Unterzahl gegenüber den Ego-Shootern. Trotz allem gibt es immer wieder prominente Vertreter bei den Shootern mit externer Perspektive. Allen voran ist hierbei Gears of War zu nennen, jenes Spiel, das die xBox 360 recht exklusiv für sich beanspruchen darf.
Gears of War in der dritten Generation: Ruf zu den Waffen
Zunächst einmal stellt der dritte Teil der Serie eine Neuerung dar, indem er als erster Vertreter der Gears of War-Familie in Deutschland nicht indiziert wurde. Versehen mit dem roten Label „USK 18“ ist das Spiel zwar als Titel für Volljährige gekennzeichnet, aber dennoch im freien Handel erhältlich. Deutsche xBox-Spieler wird das freuen, genau wie die vier neuen spielbaren Charaktere, die teils auch aus den zugehörigen Comics bekannt sind. Neue Waffen aller Gewichtsklassen, von Schrotflinte bis Granate, erweitern das Arsenal im Kampf gegen den Locust um mehr als eine Handvoll. Am Ende der fünf Akte steht übrigens das ziemlich eindeutige Ende dieser gesamten Storyline, da alle fälligen Fragen geklärt werden und die Geschichte damit abgeschlossen ist. Beibehalten wurde auch das spezielle Deckungssystem, das dem Begriff Stellungskampf eine ganz neue Bedeutung verleiht; vor allem dann, wenn benötigte Hilfe sich in Griffweite befindet: im Multiplayer-Modus.
Auch im dritten Teil: Betonung auf dem Multiplayer-Modus
Der Coop-Modus, in dem mehrere Spieler gemeinsam gegen die Bedrohung vorgehen, war schon im zweiten Teil eines der zentralen Elemente des Spiels. Rückendeckung, Feuerhilfe, separate Aufgaben und gemeinsames Vorrücken gegen den Feind sorgen für immense Zusatzspannung. Darüber hinaus erweitert er das Vorgehen um eine ganze Reihe taktischer Elemente, da hierbei auch die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler berücksichtigt werden können. Galt dies im zweiten Teil des Spiels nur für zwei Spieler, erlaubt Gears of War 3 nun die doppelte Anzahl an menschlichen Spielern.
Dass dieser Modus auch offline so gut funktioniert, ist eine der großen Stärken des Spiels. Gears of War ermöglicht somit gemeinsame Spieleabende auf der heimischen Couch, bei denen die Uhrzeit allzu gerne aus den Augen verloren wird. Denn so vielfältig die Möglichkeiten über das Internet auch sind, kann nicht einmal eine Glasfaserleitung das Gefühl ersetzen, auch in der Realität Seite an Seite mit den Mitstreitern zu kämpfen.