Videospielverfilmung

Manchmal ist auch der größte Fernseher zu klein ─ die Videospielverfilmung

In Videospielen werden Welten erschaffen, Geschichten geschrieben und Helden geboren. Sie sind der Stoff, aus dem Legenden sind, Märchen von Schicksal und Pech, aber auch von Glück und letzten Endes von Erfolg. Zahlreiche Verfilmungen von Videospielhits sind deswegen nur logisch, genau wie die schwarzen Zahlen an den Kino-Kassen und im DVD-Verleih.

Lange Rede, kurzer Sinn: das Credo der Videospielverfilmung

Selbst Videospiele mit vergleichsweise geringem Umfang beschäftigen die Spieler schon für viele Stunden. Bei epischen Werken kann die Spielzeit sogar viele hundert Stunden umfassen, was umgerechnet mehrere Tage oder Wochen sind. Natürlich ist es nicht möglich, einen Film in solcher Länge zu produzieren. Bei Verfilmungen geht es also darum, die gesamte Magie des Themas auf etwa zwei Stunden zu komprimieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies zwar eine anspruchsvolle Aufgabe ist, aber keineswegs unmöglich.

Zuhause spielen, zuhause Verfilmungen genießen: die Mattscheibe ist gefragt

Besonders auf hohen Schwierigkeitsgraden sind Videospiele durchaus eine anstrengende Herausforderung. Falls letztendlich Müdigkeit einkehrt, die Sehnsucht nach der Spielwelt aber noch lange nicht abgerissen ist, sind Videospielverfilmungen die ideale Beschäftigung, eine Pause einzulegen oder den Tag ausklingen zu lassen. Wenn die Konsole also ausgeschaltet wird, spielt der Fernseher die alleinige Hauptrolle. Hierbei gilt: je größer und moderner, desto besser. Gesichtszüge, Umgebungseffekte und Truppenaufmärsche wollen einfach im entsprechenden Rahmen präsentiert werden, der dazugehörige Klang von hochwertigen Audio-Systemen wiedergegeben.
Die Wahrheit ist damit ganz einfach: Das gute alte Kino passt leider nicht in die eigenen vier Wände, doch der Versuch, möglichst nah an dieses Ideal heranzukommen, lohnt sich besonders bei Videospielverfilmungen.