Mach dich auf den Weg, die Welt zu retten – Mortal Combat Film
Mortal Kombat feierte seine Glanzstunden in den 90er Jahren. Das schnelle, wenn auch brutale Gameplay überzeugte kämpferisch veranlagte Spieler in kürzester Zeit und verschaffte dem Spiel einen Platz in der Hall of Fame der Beat´em ups. Nur wenige Jahre später, 1995, erschien auch der Film zum Spiel, der sich mit klangvollem Titel und weltbekanntem Hauptdarsteller seinen Weg in die Kinos ebnete.
Das härteste Turnier der Welt: Mortal Kombat
Mortal Kombat spielt vor einem fiktiven Hintergrund. Alle 1.000 Jahre heißt es Outworld gegen Erde, in Form eines Kampfturniers. Der Name des Turniers hält, was er verspricht, nämlich Kämpfe, die oft erst mit dem Tod enden. Dabei sind die einzelnen Turniere nur Teil einer großen Summe, da der Kampf zwischen den Welten erst dann entschieden ist, wenn eine Welt das Mortal Kombat-Turnier zehn Mal hintereinander gewinnen konnte. Die Ausgangslage der Handlung könnte also dramatischer nicht sein, da die Recken der Outworld die letzten neun Turniere gewinnen konnten, durch Shang Tsung, ihren stärksten Kämpfer. Ein weiterer Sieg würde folglich bedeuten, dass die Erde unter die Herrschaft der Outworld fällt.
Das Ende der Welt? Nicht mit Rayden
Die Vorzeichen stehen angesichts Shang Tsungs Siegesserie nicht besonders gut. Der göttliche Beistand durch Lord Rayden, den Donnergott, kommt deswegen umso gelegener. Ihm obliegt es, die besten Kämpfer der Erde um sich zu scharen, die natürlich aus der gesamten Videospiel-Prominenz besteht: Liu Kang, Sonya Blade und Johnny Kage kämpfen an vorderster Front für das Wohl der Erde, da ein Sieg die Bedrohung für weitere zehntausend Jahre abwenden würde. So beginnt also das Turnier, das den zentralen Teil des Films ausmacht und von dem sicher nicht zuviel erwartet werden darf, der aber immerhin das hält, was Mortal Kombat- und Kampfsport-Fans sich davon versprechen: geballte, gnadenlose Action. Die Besetzung Christopher Lamberts als Lord Rayden passt dabei wie die Faust aufs Auge, da der Anführer der Menschenkrieger wohl von niemandem besser verkörpert werden könnte als vom Schauspieler des legendären Highlanders, der bekanntlich ebenfalls kein Kind von Traurigkeit war.