Resident Evil Film

Jetzt gibt es das Top-Spiel auch für den Fernseher. Der Resident Evil Film

Was für das Spiel gilt, verliert auch in der Verfilmung nicht an Gültigkeit: Resident Evil ist nichts für Zartbesaitete. Zombies, verlassene Gebäude und Dörfer und nicht aufhörende Überraschungsmomente strapazieren die Nerven aufs Äußerste. Ganz klar: Ein Videoabend unter dem Thema Horrorfilme kommt am Resident Evil Film nicht vorbei.

Der Auftakt: Fingerknabbern mit Milla Jovovich

Der erste Teil der Verfilmungen kam 2002 in die Kinos. Die Spannung, mit der Resident Evil erwartet wurde, kann der Film schon in den ersten Minuten bestätigen. Das Unheil beginnt mit einem Unfall in den unterirdischen Labors der berüchtigten Umbrella Corporation, die schon in den Videospielen etliche Menschenleben gefordert hat. Nachdem der Virus sich schnell ausbreitet und alle Mitarbeiter zu Zombies werden lässt, bricht die Kommunikation ab und ruft ein Spezialkommando auf den Plan, das nach dem Rechten sehen soll. In Begleitung der mysteriösen Alice, einer begnadeten Einzelkämpferin, bricht der bewaffnete Trupp zu seiner Mission auf, von der niemand weiß, ob es auch einen Rückweg gibt.

Eine Trilogie obendrauf: Alice mal vier

Der Erfolg der ersten Verfilmung brachte eine in Filmkreisen logische Konsequenz mit sich: weitere Teile. Resident Evil: Apocalypse knüpft nahtlos an die Geschehnisse unterhalb der Erde an. Zu Beginn des Films erwacht Alice in einem Forschungslabor und muss beim Blick auf die Straße schnell feststellen, dass der todbringende Virus sich inzwischen auch an der Oberfläche verbreitet hat. Hier auch ein erster Kritikpunkt: Zumindest was den Anfang der Filme angeht, müssen sich die verschiedenen Regisseure eine gewisse Einfallslosigkeit vorwerfen lassen, denn in den ersten drei Teilen erwacht Alice jeweils zu Beginn völlig desorientiert in einer fremden Umgebung. Im vierten Film von 2010, Resident Evil: Afterlife, kommt Alice dagegen in mehrfacher Zahl vor, da mittlerweile Klone von ihr existieren. Der Spannung und dem Horror tut all das jedoch keinen Abbruch, zumal die addierte Spielzeit der Filme, nämlich etwas über sechs Stunden, die ideale Länge für einen ausgiebigen Grusel-Abend vor dem Fernseher ist.