Sonic Film

Ein Igel erobert die Kinoleinwand.

Der Sonic Film Segas blauer Igel ist nicht nur in der Konsolenwelt längst Kult. Wie es sich für eine virtuelle Figur gehört, findet Sonic auf dem Fernseher nicht nur in Filmform statt, sondern auch als Namensgeber mehrerer Zeichentrickserien. Ob für den Filmabend oder als kurzweiliges Vergnügen zwischendurch, muss auch ohne Konsole nicht auf Sonic verzichtet werden.

Der Sonic Film: Ein Zweiteiler für Jung und Alt

Sonic erwachte 1996 zu ganz neuem Leben. In diesem Jahr nämlich erblickte er das Licht der Leinwand, wenn auch nur in seinem Heimatland Japan. Die restliche Welt musste sich noch ganze drei Jahre gedulden, bis der rennende Igel auch westliche Gefilde eroberte. Der Film dauert insgesamt nur eine Stunde, ist dabei aber noch in zwei gleich lange Episoden gegliedert – ein etwas eigentümliches Format, das glühenden Sonic-Fans jedoch damals wie heute nichts ausmachte.
Auch die Rollenverteilung dürfte Sonic-Spieler nicht überraschen. Sein engster Freund Tails, mit dem Sonic zusammen in einem abgestürzten Flugzeug wohnt, ist von der ersten Minuten an mit von der Partie und weicht ihm auch dann nicht von der Seite, als Sonic zum Präsidentenpalast gerufen wird. Dort müssen die rasenden Zweibeiner mit roten Schuhen feststellen, dass ihr alter Erzfeind Dr. Robotnik wieder auf der Bildfläche erschienen ist und den Präsidenten in seiner Gewalt hat. Robotniks Forderung, einen außer Kontrolle geratenen Roboter zu stoppen, kommen Sonic und Tails um des Präsidenten willen zunächst nach, bevor sie dadurch in neue Schwierigkeiten geraten. Bei diesem Abenteuer darf auch Knuckles natürlich nicht fehlen, dessen Motive und Handlungen – wie schon immer – ein wenig undurchsichtig sind. Knuckles zwiespältige Rolle trägt damit zusätzlich zur Spannung bei, da niemals ganz klar ist, auf welcher Seite das rote Geschöpf eigentlich steht. Wer das erfahren möchte, kommt nicht daran vorbei, die Verfilmung von Segas Maskottchen mit eigenen Augen zu genießen.